Zaragoza und Madrid

Ein Sonnenuntergang, ein Schloss mitten in der Stadt (Palacio de Aljafería), ein Frühstück am überfluteten Fluss, eine Menge Palmen und zwei Nächte durchfeiern mit Carlos aus Kolumbien und seinen Freunden – das war mein Besuch in Zaragoza.

Madrid war das genaue Gegenteil: Meine Couchsurfer waren eine 6-köpfige Familie in einem schicken Reihenhaus ausserhalb der Stadt. Zum ersten Mal war ich gezwungen, mein eingerostetes Schulspanisch wieder hervorzukramen – mit mäßigem Erfolg. Verständigen konnten wir uns trotzdem: Ich war mit den Kindern auf dem Spielplatz, wir haben Fußball gespielt, uns im Wohnzimmer mit Kissen beworfen, mit dem Kleinsten bin ich zwischendurch über den Boden gekrabbelt und habe mit den älteren Jungs am PC Feinde abgeschossen. Ich war allerdings keine große Hilfe: nicht nur bin ich selbst dauernd gestorben, ich habe es auch mehrmals geschafft, das ganze Team zu erledigen. Anna + Computerspiele, das ist einfach keine gute Kombination.

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Während ich in Madrid war, fand auch das Championsleague-Spiel zwischen Schalke 04 und Real Madrid statt. Davon wusste ich zwar eigentlich nichts, aber die Schalker in der Innenstadt waren nicht zu übersehen. Zuzusehen, wie der Gelsenkirchener Mob die Stadt überflutet, war dann auch fast interessanter als die Sehenswürdigkeiten an sich. Von denen habe ich mir natürlich trotzdem ein paar angeguckt, und am schönsten fand ich die Idee vom Botanischen Garten mitten im Bahnhof. Beim Trampen bin ich mit einem super netten Pärchen mitgefahren, und das Wetter in Spanien ist übrigens wahnsinnig gut :). Die Winterjacke hat ausgedient.

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